Drei Bücher. Drei Welten. Ein Autor, der Schrift in allen Formen liebt – und über ihr Verschwinden schreibt.

Jörg Breitenfeld - Autor des Romans AM ANFANG KEIN WORT
Auf dem Titel seines Romans ‚Am Anfang kein Wort‘ treibt Jörg Breitenfeld ein rätselhaftes Spiel mit Zahlen und Buchstaben.

Einiges von dem, was ich zu Papier gebracht habe, reifte über einen Zeitraum von zwanzig Jahren, anderes in einer Nacht im Kopf — und war schon wenige Monate später gedruckt.

Am Anfang kein Wort Roman noir (2024)
Die Piktatur hat es geschafft: Bücher sind vernichtet, Schrift ist verboten. Wer dagegen verstößt, wird entidentifiziert. Orik Adamant arbeitet als Ermittler für das Große Dreieck. Ein Mordfall bringt sein Doppelleben ins Wanken. Er kann lesen und schreiben.

Bar Codes  Roman einer Bar (2019)
Berlin, 1899 bis 2099. Am Schnittpunkt der Bezirke Wedding und Prenzlauer Berg wandelt sich eine schlichte Kneipe zum Cocktail-Tempel und zur Bühne für zwei Jahrhunderte Stadtgeschichte. Hier wird nicht nur gemixt, sondern auch geflirtet, gespitzelt, gescherzt und gemordet.

Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen (2018)
Mehr als 30 Filme, von Popcorn bis Arthouse – Geschichten und Bilder, die Generationen prägen. Nach zwanzig Jahren Recherche auf 368 Seiten: Spielbergs kreative Entscheidungen, mit denen er sein Publikum in den Bann zieht. Oder damit scheitert.

Der Roman Bar Codes und das Sachbuch über Steven Spielberg entstanden gemeinsam mit Co-Autor Jörg Liemann. Schon vor vierzig Jahren begannen unsere ersten kreativen Projekte: Wir gründeten eine Schülerzeitung und drehten Super8-Filme…

Zur Person

* 1963 in Berlin-Friedenau

Als Jugendlicher verschlinge ich Miguel de Cervantes‘ Don Quijote, Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes-Reihe, Philip K. Dicks und William Gibsons Dystopien sowie die klassischen griechischen Sagen.

Später kommen Erich Kästners Fabian, Umberto Ecos Der Name der Rose, Joseph Campbells The Hero with a Thousand Faces, Ray Bradburys Fahrenheit 451 und David Mitchells Cloud Atlas hinzu — Bücher, die mich bis heute inspirieren.

In Ian Flemings Roman Casino Royale verfolge ich gespannt die Entstehung des Vesper-Cocktails und lasse mich von der Welt der Mixgetränke verführen. Meine Hausbar trägt den Namen Bar Code.

Beruflich und privat setze ich mich intensiv mit Schriftgestaltung auseinander. 1995 schreibe ich an der Universität der Künste Berlin meine Diplomarbeit über Chancen und Risiken des World Wide Web. Heute arbeite ich als Senior-Projektmanager in einer Digitalagentur.

Interviews

Im Gespräch mit dem Team von Leserkanone.de erzähle ich, wie Am Anfang kein Wort entstanden ist und was mich an der Piktatur fasziniert.

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Auch im Radio war ich zu Gast. In einem Bayern 2-Feature über Steven Spielberg kommen Jörg Liemann und ich als Autoren von Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen zu Wort.

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